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Falsche Literatur zu Gutachten

Viele Gutachten sind ohne Primärliteratur erstellt, die zur Begründung der Schlüsse herangezogen werden müsste. Doch manchmal wird auch schlicht falsche Literatur zu Gutachten herangezogen. Das zu beurteilen ist oft schwer, wenn einem die fachliche Expertise fehlt. Ich habe mir letztens den Ventzlaff/Foerster, Psychiatrische Begutachtung, gekauft und gelesen.

Falsche Literatur Ventzlaff/Foerster?

Was soll ich Euch sagen? Das Buch ist im rechtlichen Bereich so voller Fehler, dass ich mir den Rückschluss auch auf die anderen Fachgebiete, von denen ich nun einmal als Jurist weniger Expertise habe, erlaube. Wer „Verfahrenspfleger“ statt „Verfahrensbeistand“ verwendet, lebt im Jahr bis 2009 und offenbart erhebliche Defizite.

Wenn aktuelle, wegweisende Entscheidungen zur Haftung des Sachverständigen nicht berücksichtigt sind (Vergleiche sind Entscheidungen i.S. §839a BGB, wenn diese auf Gutachten basieren), dann redet so ein Buch den Gutachtern nach dem Mund und versucht diese zu schützen, statt den Status Quo wiederzugeben.

Ausführlich habe ich es hier auf meinem Blog geschildert:

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